Südafrika – das Land der Gegensätze

Wilde Tiere und die Weite Afrikas… Das wollte ich schon immer Mal selbst erleben und sehen. 2018 war es soweit – ich habe mir diesen Wunsch erfüllt. Unsere Reise führte uns genau genommen nach Südafrika. Ich wollte vor allem dieses Land bereisen, da mich besonders einer der größten Nationalparks, der Kruger National Park, so fasziniert hat. Darüber hinaus war für mich immer schon Kapstadt unheimlich interessant und verlockend. 

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin unheimlich dankbar und glücklich darüber, dass ich in der Lage bin mir solche Wünsche tatsächlich erfüllen zu können. Es ist schön von etwas zu träumen und es tatsächlich auch dann erleben zu können. Daher versuche ich diese Momente ganz bewusst wahrzunehmen und nicht als selbstverständlich anzusehen. In diesen Momenten – und es muss sich nicht mal um eine Reise handeln – weiß ich wie glücklich ich mich schätzen kann. Diese Momente so wertzuschätzen und Glück zu empfinden ist ein hohes Gut.

Und was soll ich sagen… Diese Reise hat Erinnerungen für ein Leben geschaffen. Unsere Reise führte uns 4 Tage in den Kruger National Park in der Nähe von Johannesburg und dann weitere 5 Tage nach Kapstadt. Für mich persönlich die perfekte Mischung aus Natur- und Großstadterlebnis.

Während der Zeit im Nationalpark haben wir in einer wundervollen Lodge direkt am Park gewohnt. Diese war, wie in meinen Vorstellungen, aus Holz, hatte einen Pool und von unserem Balkon, welcher direkt an den Zaun des Parkes grenzte, konnten wir bereits direkt nach dem Aufstehen Tiere beobachten. Ich konnte es mir vorher nie wirklich vorstellen wie man einfach so in einen solchen Park geht und die Tiere in freier Wildbahn beobachten kann. Für die unter euch, die es selbst noch nicht erlebt haben, es ist einfach unglaublich!

Wir hatten viel Glück und können einen Haken unter die berühmten Big Fives setzen. Einfach ein unbeschreibliches Gefühl diese wilden und durchaus sehr gefährlichen Tiere in ihrem natürlichem Umfeld  so nahe zu sein.

Auch Kapstadt war ein Erlebnis. Von unserer Airbnb Unterkunft im wunderschönen Sea Point konnten wir bereits morgens die unzähligen Paraglider vom Signal Hill starten sehen. Ich mag Kapstadt vor allem, da du den Tag morgens an einer der vielen schönen Stränden beginnen kannst, dann die Stadt selbst mit ihren vielen verschiedenen Gegenden und schlussendlich kannst du den Tag damit beenden, indem du einen der Berge erklimmst und dort die Sonne untergehen siehst. Das nenne ich Lebensqualität. Falls es dich mal nach Kapstadt ziehen sollte, solltest du nach Möglichkeit oft essen gehen. Diese Stadt hat eine tolle Essensszene. Wir haben die Zeit genutzt und haben Tagesausflüge in die südafrikanische Weinregion Stellenbosch und der Kap Halbinsel bis runter zum Kap der guten Hoffnung gemacht.

Wenn ihr euch fragt, wie ich als Rollstuhlfahrerin in Südafrika zurecht kam, kann ich nur gutes berichten. Das Land oder besser gesagt die Orte, welche ich besucht habe, sind meines Erachtens nach soweit barrierefrei. Vor allem trifft man dort viele freundliche Menschen, die gerne ihre Hilfe anbieten und mir ein gutes Gefühl vermittelt haben.

Da bekanntlich oftmals Bilder mehr sagen wie Worte, hier noch ein paar Bild Eindrücke unserer Südafrika Reise.

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