Reisetagebuch – USA

Endlich mal wieder eine Fernreise. Jaaaa, diesen Drang bin ich Ende 2016 nachgegangen. Diesmal hat es meinen Freund, meine Schwester, ihren Freund und mich in die USA gezogen. Ok, ich muss zugeben es hat auch einen ganz bestimmten Grund, dass es uns in dieses Land gezogen hat. Mein zukünftiger Schwager ist Amerikaner. Perfekt für uns, denn ich liebe es in Urlaub zu gehen und dort das wahre Leben kennen zu lernen. Und das haben wir! Wir waren nur mit Einheimischen zusammen die uns natürlich Augenblicke und Orte bieten konnten, die wir so als reine Touristen niemals erleben hätten können.

Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich mag solche All Inclusive Urlaube, bei denen man zwei Wochen lang nur am hoteleigenen Pool und/oder Strand verbringt, ganz und gar nicht. Vor meinen Reisen recherchiere und verplane ich meistens schon mal jede einzelne Minute des heiß ersehnten Urlaubes. Ok, mir ist bewusst, dass das auch nicht so besonders toll ist, da ja so jede Spontanität und Freiheit genommen wird. Aber eines ist mir für den Urlaub klar. Ich möchte so viel wie möglich sehen und nicht nur die typischen Touristen Hot Spots. Am liebsten mag ich es einen Einblick in das Leben der Einheimischen zu gewinnen.

Was die Reiseplanung und meine Behinderung angeht, mache ich mir ehrlich gesagt zuvor nicht so die großen Gedanken. Ich schaue lediglich ob die Unterkunft einigermaßen barrierefrei ist. Bei dem Rest lebe ich nach dem Motto, was nicht passt wird passend gemacht. Naja, meine Begleiter müssen glaube ich schon ein wenig darunter leiden. Aufgrund meiner Hartnäckigkeit müssen meine Freunde meinen Rollstuhl und mich einfach überall hinbringe.  😉 Ich versuche einfach so viel wie möglich  mit zu nehmen und so weit wie möglich zu bekommen. Und das trotz Rollstuhl. Und bisher hat noch kein Freund gesagt, dass er das nicht mehr mit macht. 😉

Nun war es soweit das erste Mal für mich die USA auf Barrierefreiheit zu testen und das diesmal, für mich ganz ungewohnt, ohne jegliche Recherchearbeit und Vorbereitung. Ich habe mich da voll und ganz auf meine Begleiter verlassen, die sich ja schon dort auskannten.Ich glaube, dass das mir auch sehr gut getan hat. Denn so konnte ich wirklich mal entspannen und mich einfach leiten lassen. Während meiner Reise bin ich durch Teile von Illinois, Wisconsin, Minnesota und Kalifornien gereist und habe eine Menge Orte sehen und Menschen kennen lernen dürfen. Mein Resümee aus zwei Wochen Urlaub in den USA: Ich möchte auf jeden Fall noch einmal in die Staaten und andere Staaten bereisen. Wie mein Urlaub in Bilder und auch in Videos aussah könnte ihr in meinem Reisetagebuch zur USA auf meinem Youtube Channel sehen.

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